Amandus Röls

Amandus Röls OSB (~ 10. Juli 1663 in Schwandorf; † 11. September 1748 in Donauwörth) war Abt des Klosters Heilig Kreuz in Donauwörth.

Leben

Amandus Röls war ein Sohn des Schwandorfer Huf- und Nagelschmieds Johann Fabian Röls. Seine Brüder waren der Augsburger Weihbischof Johann Kasimir Röls und Abt Rogerius Röls von Kloster Kaisheim. Er legte 1680 die Ordensgelübde ab, wurde 1688 Priester und am 19. Februar 1691 zum Abt gewählt.

Wie auch sein Bruder Rogerius in Kaisheim ließ er in den Jahren 1696 bis 1700 das baufällige Kloster um- und in den Jahren 1717 bis 1721 die einsturzgefährdete Stiftskirche in barockem Stil von Grund auf neu erbauen. Bis 1747 wurde auch der Kirchturm neu gebaut. Abt Amandus gelang auch die wirtschaftliche Konsolidierung des Klosters.

Literatur

  • Detlev Schröder: Röls, Amandus. In: Karl Bosl (Hrsg.): Bosls bayerische Biographie. Pustet, Regensburg 1983, ISBN 3-7917-0792-2, S. 639 (Digitalisat).
  • Amandus Röls in der Biographia Benedictina (Benediktinerlexikon.de)
Normdaten (Person): GND: 10304521X (lobid, OGND, AKS) | VIAF: 42244982 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Röls, Amandus
KURZBESCHREIBUNG Abt
GEBURTSDATUM getauft 10. Juli 1663
GEBURTSORT Schwandorf
STERBEDATUM 11. September 1748
STERBEORT Donauwörth