Leopold Steinfurt

Leopold Steinfurt (um 1830)

Benjamin Leopold Steinfurt (* 1804 in Königsberg i. Pr.; † 1864 ebenda) war ein deutscher Industrieller.

Leben

Steinfurt besuchte die Löbenichtsche Stadtschule und die Gewerbeakademie Berlin. 1830 gründete er in Königsberger Badergasse eine Maschinenfabrik, die er 1843 auf den Weidendamm verlegte.

Er war der Gründer der Waggonfabrik L. Steinfurt, die später nach Ratshof verlegt wurde. Am Zustandekommen der ersten Gewerbeausstellung 1845 in Königsberg war er maßgeblich beteiligt.

1831 heiratete er Amalie Wulff. Die Tochter aus dieser Ehe heiratete den Ingenieur Fritz Heumann, der das Werk weiterführte.[1]

  • Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur Waggonfabrik L. Steinfurt AG in den Historischen Pressearchiven der ZBW

Einzelnachweise

  1. Robert Albinus: Königsberg Lexikon. Stadt und Umgebung. Würzburg, 2002, ISBN 3-88189-441-1
Normdaten (Person): GND: 136160018 (lobid, OGND, AKS) | VIAF: 80551914 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Steinfurt, Leopold
ALTERNATIVNAMEN Steinfurt, Benjamin Leopold (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Industrieller
GEBURTSDATUM 1804
GEBURTSORT Königsberg i. Pr.
STERBEDATUM 1864
STERBEORT Königsberg i. Pr.