Michael Garey

Michael Randolph Garey (* 19. November 1945 in Manitowoc, Wisconsin)[1] ist ein US-amerikanischer Informatiker.

Ausbildung und Karriere

Garey studierte an der University of Wisconsin–Madison mit dem Bachelor-Abschluss 1967, dem Master-Abschluss 1969 und der Promotion in Informatik 1970. Er war danach am Mathematical Science Research Center der Bell Laboratories. Ab 1988 war er dessen Direktor (ab 1996 bei Lucent Technologies).

Forschung

Er befasst sich mit Entwurf und Analyse kombinatorischer Algorithmen, Graphentheorie und Operations Research und ist bekannt als Autor eines Standardwerks mit David Stifler Johnson über Komplexitätstheorie.

1979 bis 1982 war er Herausgeber des Journal of the ACM.

Preise und Ehrungen

  • 1979: Frederick-W.-Lanchester-Preis[2]

Schriften

  • mit David S. Johnson: Computers and Intractability: a guide to the theory of NP completeness, Freeman, San Francisco 1979

Einzelnachweise

  1. Lebensdaten nach American Men and Women of Science, Thomson Gale 2004
  2. Frederick W. Lanchester Prize. informs.org (Institute for Operations Research and the Management Sciences), archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Oktober 2015; abgerufen am 16. Februar 2016 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.informs.org 
Normdaten (Person): GND: 1180048075 (lobid, OGND, AKS) | LCCN: n78052546 | VIAF: 34595365 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Garey, Michael
ALTERNATIVNAMEN Garey, Michael Randolph
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanischer Informatiker
GEBURTSDATUM 19. November 1945
GEBURTSORT Manitowoc